Magdalena KösterFür meine erste Reportage bin ich in den Münchner Untergrund gestiegen und habe mir das wunderbare Abwassersystem der Stadt erklären lassen. Die Geschichte, die ich immer noch schreiben möchte, hat mit der Haltung von Ziegen zu tun - über der Erde, aber auch mitten in der Stadt. Und dazwischen habe ich zum Beispiel über Heimweh geschrieben, über die besondere Anziehungskraft der Füße, die augenfällige Verbindung zwischen Elvis und König Ludwig, über Unterwasserhöhlen, das perfekte Betriebssystem von Kamelen und immer wieder über bemerkenswerte Frauen. Über die unglaublichen Abenteuer reisender Frauen, über Künstlerinnen, die ihr Leben nicht allein durch Charme bestreiten wollten oder über den Sparsamkeitstick erfolgreicher Unternehmerinnen. Werdegang
Ein viel gelobtes Buch: Werdegang:Ich habe die Deutsche Journalistenschule in München besucht und anschließend bei der Nachrichtenagentur dpa und der Deutschen Welle in Köln hospitiert - für letztere dann auch zehn Jahre lang über alle kulturellen Ereignisse in München berichtet.Vor dieser Ausbildung war ich mehrere Jahre lang Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung (Lokales), im Anschluß daran Redakteurin bei der Abendzeitung (Politik). Seit der Geburt meiner derweilen erwachsenen Töchter arbeite ich als Freie Journalistin in München - für Zeitschriften, Zeitungen und Hörfunk und als Autorin und Herausgeberin für verschiedene Buchverlage. Angebot und Nachfrage:Eine Auswahl: 2010 Dominik-Brunner-Stiftung: 2009 Natur + Kosmos 2008 Den letzten Abschied selbst gestalten (Buch) 2008 Apotheken Umschau 2007 VDI-Nachrichten 2006/2007 Lesereisen 2006 P.M. Perspektive 2005 ApothekenUmschau 2004 VDI-Nachrichten - Juli 2004 2003 Eltern - Oktober 2003 2002 P.M. Perspektive 2001 P.M. Perspektive 2000 Süddeutsche Zeitung 2000 Junge Karriere 1999 Bunter Hund 1998 Prima 1997 Emma 1996 Süddeutsche Zeitung 1995 SZ-Magazin Eine Auswahl großer Porträts:Nicole
Clicquot-Ponsardin, 1777-1865 Buchveröffentlichungen:
ISBN 3-861-53497-5 ISBN 3-407-80957-3 Ausgezeichnet mit dem Luchs der ZEIT dtv pocket reader, München, 1999, 191 Seiten, 9,00 € Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim, 1999, 344 Seiten, € 19,00 + TB 9,90 Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim, 1998, 309 Seiten, € 19,00 + TB 8,90 Ullstein-Verlag, Berlin, 1996, 167 Seiten (z.Zt. vergriffen) Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus, 1996, 191 Seiten, € 15,00 Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim, 1994, 271 Seiten, € 19,90 + TB 7,90 Auswahlliste Deutscher Jugendbuchpreis Lob:Auszeichnungen: "Luchs" der ZEIT für "Gegenpower" Auswahlliste Deutscher Jugendbuchpreis für "Die Reisen der Frauen" "Fällt aus dem Rahmen" für "Ich werde niemand zu Füßen liegen" Pressestimmen: Zum Buch: Den letzten Abschied selbst gestalten "Hätte ich das Buch von Magdalena Köster damals schon lesen können, der Tod meiner Mutter wäre anders verlaufen … "Ein Leichenhemd aus Naturfasern tragen? Erdmöbel, die zu Lebzeiten als Bücherregal dienen? Einbalsamieren lassen? ... "Eine ganze Branche, Bollwerk unumstößlicher Traditionen, ist ins Wanken geraten … "Magdalena Köster setzt sich kritisch mit der hierzulande üblichen Bestattungskultur auseinander, zeigt aber auch, wie viel Bewegung in der letzten Zeit in die Bestatterszene gekommen ist … Daneben gibt sie einen fundierten Überblick über das Bestattungsrecht." "Die Journalistin (zuletzt „Brillante Bilanzen“) hat ein Faible fürs Ungewöhnliche. Hier lässt sie Menschen von „wunderbarer Eigenwilligkeit“ zu Wort kommen, die nach neuen und freien Formen des letzten Abschieds suchen und bestrebt sind, fest eingeschliffene Gewohnheiten in liebevolle Rituale umzuwandeln … Weitere Kapitel setzen sich kritisch mit zeitgemäßen Särgen und Urnen auseinander, mit kirchlichen Ritualen und Friedhofsnormen… mit unkonventionellen Abschiedsfeiern … "Magdalena Köster findet es sehr wichtig, sich schon vor dem Tod Gedanken über die Details einer Beerdigung zu machen. Und zwar nicht nur über die Musik … Man könne ja mal halb im Spaß mit seinen Freunden über eine Rede am Grab sprechen - „Du kennst mich gut und kannst gut reden“ … Köster ist überzeugt: Eine persönlich gestaltete Feier spielt eine große Rolle bei der Trauerarbeit. "
Bayern 2 Zündfunk, 19. 2. 2009 "… ein helles, dem Leben zugewandtes Buch … macht deutlich, dass wir auch in Sachen Bestattung mit freiheitlichem Geist angesteckt werden … Auch zivilen Ungehorsam können Sie einüben, um den deutschen Friedhofszwang zu umgehen … Die Geschichten im Buch schließen uns auf, sind anrührend und absolut erhellend … "Zum Hamburger Friedhof für Anhänger des HSV, wo man sich von Friedhofsangestellten im HSV-Trikot zu Grabe tragen lassen kann: „Ich könnte mir vorstellen, dass das auch für bayerische Fußballvereine kommen wird“, so die Autorin … Bei derartigen „Friedhof-WGs“, die gemeinsam gärtnerisch gepflegt werden, wird der Name des Verstorbenen auf einer Tafel direkt an der Grabstelle oder halbanonym auf einer Stele verewigt. „Diesen gruppenspezifischen Grabanlagen ohne Pflege gehört wahrscheinlich die Zukunft“, meint Köster. Und die Friedhöfe der Zukunft, ist sich die Autorin sicher, werden mit Konzepten wie dem „Garten der Erinnerung“ und mehr Ruhebänken nicht nur für Tote, sondern zunehmend auch für die Lebenden da sein." "Nichts ist im Leben so sicher wie der Tod. Wie aber geht es danach weiter? Konkret: Wie kommt man unter die Erde - oder ins Meer? Müssen es immer Sarg oder Urne sein, die die sterblichen Reste als letztes umgeben? Welche Alternativen gibt es an Bestattungsformen und -orten?" Zum Buch: "Brillante Bilanzen" über fünf große Unternehmerinnen "Es gelingt der Autorin, am Beispiel ihrer Heldinnen exemplarisch das Wesen des Unternehmertums zu erklären … Ein schönes und notwendiges Buch." "...ihre Geschichten werden gut recherchiert ausgebreitet,
es ist ein wundervoller, üppiger Lesestoff, nicht ohne Witz ... Das
Buch ist vor allem: erheiternd, beflügelnd." "Der Titel dieser Porträt-Sammlung passt, zu fünf außergewöhnlichen Frauen, zu ihren erfolgreichen Unternehmen und zu den Texten der Journalistin Magdalena Köster. Lebensgeschichten, von denen Existenzgründerinnen träumen..." Brigitte, 23. 11. 2005 "Besonders erfreulich ist der neue Band ... Fünf
ungewöhnliche Frauen ... Wie spannend Wirtschaft ist und welche Rolle
Frauen darin einnehmen können, das ist wirklich lesenswert." Zu den beiden Künstlerinnen-Biographien „Voller Respekt sind diese Kurzbiografien geschrieben, nachfühlend und doch zurückhaltend interpretiert.“
"Da
fiel mir Leben zu" "Non, je ne regrette rien ... Ein faszinierender Einblick in acht mutige, verzweifelte, starke Frauenleben." Stuttgarter Nachrichten 12. 2. 2000 "Das neue Buch des bewährten, unerschrockenen
Autorinnenteams Härtel und Köster will neuerlich erkunden, was
eine erfolgreiche Künstlerin auszeichnete ... sehr sorgfältig
recherchiert ... sie machen stets auch politische Zusammenhänge und
kulturgeschichtliche Hintergründe deutlich" "Wie mit "Sei mutig und hab Spaß dabei"
haben die beiden renommierten Herausgeberinnen und Autorinnen wiederum
eine hochinteressante Sammlung von acht Kurzbiographien mehr oder weniger
bekannter Künstlerinnen präsentiert ... Eine Fortsetzung wäre
unbedingt wünschenswert." "... einfühlsam und mit viel Liebe für die Details der jeweiligen Zeit und Umstände ... Acht Lebenswege, die wie Romane anmuten und junge wie alte Leser und Kunstliebhaber gleichermaßen faszinieren werden." Doppelpunkt Kulturmagazin 4/2000 Zum Buch Gegenpower - "Gegenpower versammelt zahlreiche Erfahrungen Jugendlicher mit Gewalt und Unrecht und der Frage, wie man sich wehrt. Gegenpower gibt lesbare und lesenswerte Einblicke in die Wissenschaft, die sich mit Zivilcourage und mit Gewalt befasst, nennt Adressen, Bücher, Studien, Experten, Links für alle, die sich mutig und klug machen wollen ... ist auch ein vorsichtiges Buch, nichts für Abenteurer"... Die ZEIT 11. 11. 2001 ... die Botschaft des Buches: Lass dir nichts gefallen.
Sich wehren macht selbstbewusst und gesund. Und weil das nicht so leicht
ist, erklärt Autorin Magdalena Köster, wie man so etwas lernt."
"Das Buch ist praktisch und informativ ... Obwohl die
Sprache betont "jugendlich" ist, wirkt sie nicht aufgesetzt.
Die Vorteile, aber auch die Schattenseiten eines Auslandaufenthalts sind
realistisch geschildert und bieten nicht nur den Jugendlichen, sondern
auch den Eltern einen orientierenden Überblick." "Die Erfahrungsberichte zeigen, was ein Auslandsaufenthalt
ist - eine Erfahrung fürs Leben und nicht nur endlose Party! ...
dass sich ein Auslandsaufenthalt nicht nur auf Au-Pair-Leben und Schüleraustausch
beschränken muss, zeigen die Erfahrungen von Auszubildenden... oder
auch die durchaus sinnvolle Gestaltung einer "Selbstfindungsphase"
vor Entscheidung für einen Studiengang ... Wenn Du Lust aufs Ausland
hast - Deine Eltern sich dem Thema gegenüber sperren - leg Ihnen
das Buch einfach mal ohne Kommentar auf den Tisch.... Zum Buch: "Die Reisen der Frauen": "Dieses Buch gibt einen anregenden Einblick in ein
Leben, das heute verloren scheint: den auf sich gestellten Aufbruch ins
Abenteuer, ins unentdeckte Neuland, für das man mit dem ganzen Leben
einsteht." "Gut recherchiert und spannend. Gutes Einfühlungsvermögen." Die Welt "Reisen macht eben süchtig, und nach der Lektüre dieser zehn Porträts würde man am liebsten den Rucksack packen." Brigitte Young Miss Was Interview-Partner sagen: "Liebe Redaktion, vor einiger Zeit wurde ich von Frau
Köster zum Thema Freundschaft befragt. Ich arbeite viel mit der Presse
zusammen und möchte Ihnen sagen, dass dieser Bericht wirklich super
geworden ist. Es wurden wirklich wichtige Dinge ausgesprochen. Vielen
Dank, das kommt nicht alle Tage vor." "Liebe Frau Köster, herzlichen Dank für diesen
schönen Artikel. Ich finde es einfach gut, dass Sie sich so für
das Thema engagieren und wissenschaftliche Ergebnisse einem breiterem
Publikum nahebringen. Und wenn Sie mir das Kompliment erlauben: auf so
engem Raum so viel Substantielles gut lesbar und pointiert zu sagen, das
hat mir gefallen." "Sehr geehrte Frau Köster, ich danke Ihnen für
die Zusendung Ihres Artikels, der mir sehr gut gefällt. Es ist Ihnen
gelungen, alle wichtigen Aspekte dieses schwierigen Themas in besonders
einfühlsamer Weise darzustellen und verständlich zu machen."
Engagement:Vier Jahre Mitglied im Vorstand des Journalistinnenbundes, Bonn. Vier Jahre Sprecherin der Regionalgruppe München des Journalistinnenbundes. Mentorin 2002 und 2009 Bloggerin im JB-Blog: Mitglied bei www.Freischreiber.de.
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